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Nachbericht

Raritäten Schatz-
kammer geöffnet

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Del Fabro öffnete die Raritäten-Schatzkammer für seine Kunden


Reife Wein-Schönheiten tanzten im Glas


Salzige Noten im Sauvignon Blanc, Veilchen-Duft beim Merlot: Es waren ungewöhnliche Aromen, die scheinbar bekannte Weine aus Österreich bei Del Fabros Raritäten-Verkostung zeigten. „Jenseits der Fruchtphase“, wie es die Moderatoren Andreas Wickhoff MW und Willi Balanjuk nannten, warteten Entdeckungen auf Wiens Gastronomen.


Für Manfred Nessl, der im Palais Eschenbach die Gäste der „Zeit für das Debüt“-Verkostung begrüßte, „gehört zu großen Weinen auch ihre Lagerfähigkeit“.   Sowohl die Logistik als auch der Kapitaleinsatz machen es zur schwierigen Aufgabe, vielversprechende Weine bis zur Trinkreife zu lagern – diese Herausforderung nimmt das Del Fabro Raritäten-Programm Gastronomen ab. „Gute österreichische Weine werden oft zu früh getrunken“, begründete Nessl den Schritt zu dieser Selektion, die außerhalb der Hauptstadt in einem eigenen Lager reift. Zudem sind viele Weine nicht mehr erhältlich, wenn sich der Trinkspaß einstellt – ein weiteres Argument, um diese Schätze dann seinen Gästen exklusiv anzubieten.


Für das Programm begann Del Fabro bereits 2010, „ Wein vor uns selbst und dem allzu frühen Verkauf zu schützen und wegzulegen“, wie es Benjamin Mayr formulierte. Für die Kunden kaufe man daher Weine mit großem Potential, die frühestens fünf Jahre nach der Ernte trinkreif angeboten werden. Willi Balanjuk („A la Carte“) und Master of Wine Andreas Wickhoff (Weingut Bründlmayer) führten durch die 15 verkosteten Raritäten. Neben den je sechs Weiß- und Rotweinen traten mit den Jahrgängen 1997, 1999 und 2002 auch heimische Süßweine, die besonders langsam altern, zur „Reifeprüfung“ an.


Wider die „Fruchtverliebtheit“ des Alpenlandes

„Nicht alle sind so frucht-verliebt wie wir“, leitete Willi Balanjuk („A la Carte“) die fünf Kostrunden mit einem Blick in die internationale Weinwelt ein. Er lieferte mit dem teils kargen Wachstum „in einem alpin geprägten Land“ auch einen geografischen Erklärungsversuch für die österreich-spezifische Beliebtheit junger Jahrgänge. Andreas Wickhoff MW ergänzte die theoretischen Überlegungen unter anderem mit praktischen Tipps zum Aufbau eines eigenen Reife-Kellers bzw. mit Informationen zu den verschiedenen Weinverschlüssen und ihrem Einfluss auf die Reifung.


Wie lange Österreichs Weine brauchen können, um sich zu öffnen, zeigte der Flight mit 2011er Rotweinen von Triebaumer, Gesellmann und Pöckl. Anhand der Qualität des Gerbstoffes schilderte Willi Balanjuk, worauf man selbst beim Beurteilen des Reifepotentials achten kann. Gastronomen haben es hier aber ohnehin einfach: Für sie genügt ein Blick in die Raritäten-Liste von Del Fabro.



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